Timisoara

Heute ging es bei Mako über die rumänische Grenze. Der nette, aus seiner Uniform herausgewachsene Grenze hat mich direkt an 5 Autos vorbei nach vorn gewinkt, kurz in meinen Pass geschielt und dann zu seiner Kollegin verwiesen. Ich glaube irgendwas von, die Schlange ist nur für Autos, verstanden zu haben. Egal. Es war bisher die erste Grenzkontrollen. Auf der ungarischen Seite war alles verwaist.
Danach ging es endlose Geraden weiter zur nächsten Stadt. In den ersten kleineren Grenzdörfern habe ich direkt die Straßenhunde kennengelernt und gar nicht erst versucht anzuhalten.

Ein paar Kilometer weiter, etwa nach 65km, machte ich bei einer älteren Dame halt, die sehr gut deutsch sprach, aber mir nicht direkt glauben wollte, daß ich Deutscher bin. Ist mir ja noch nie untergekommen. Egal, nach Wurst mit Brot (gemeint ist hier so eine Art Wiener mit 10fachen Fettanteil) und einer Cola ging es weiter nach Timisoara ins Hotel, in dem ich einen Tag Pause einlege. Ich hoffe damit die rechte Wade etwas zur Ruhe zu bringen. Bisher habe ich 2 Tage mit Schmerzmitteln hinter mir und will das nicht weiter fortsetzen. Am Ende schien sich der Muskel aber etwas beruhigt zu haben.

3 Gedanken zu „Timisoara

  1. Pause klingt gut! Vielleicht hast du Gelegenheit für ein schönes warmes Bad zur Muskelentspannung.
    Ich habe in Rumänien super liebe, hilfsbereite Menschen getroffen. Am Fuße des Fagaras war uns der Auspuff abgerissen. Bettelarme Bauern haben uns das Auto abgeschleppt und repariert. Als Dank konnten wir nur unsere Proviant- Wurstdosen verschenken. Sie haben vor Freude geweint. Soweit ich gehört habe, haben sich die Zustände nicht merklich verbessert. Die Landbevölkerung ist sicher so gastfreundlich wie eh und je, aber in den Städten ist Umsicht sicher geraten.
    Die Hunde sind tatsächlich problematisch, denen geht es furchtbar. Niemals fütttern! Aber das weißt du sicher selber.
    Ich hoffe, die wunderbare Landschaft wird dich in ihren Bann schlagen und das freundliche Wetter deine Weiterfahrt morgen verschönern.
    Sei ganz lieb gegrüßt! Wir denken immer an dich!

    1. Also freundlich wären bisher alle Einheimische, aber in den Dörfern, die ich bisher gesehen habe, sieht es teilweise erschreckend aus. In der Stadt war es leicht chaotisch, was den Verkehr und die Verkehrsführung angeht, aber sonst wie in jeder anderen beliebigen europäischen Stadt. Ich werde heute mal ein paar Meter laufen. Hier ist es relativ kalt mit nur 22°C. Morgen geht es nach Serbien. Ich hoffe ja auf keine Verschlechterung.

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