Back in L.E.

So, gestern war ich wieder faul und bin nur etwas in Burgas spazieren gefahren. Ich habe noch ein paar andere Seiten der kleinen Stadt kennengelernt. Zum Abschluss noch etwas am Strand gegen den Wind gekämpft, der mir auch den geplanten Ausflug vermiest hatte.

Heute durfte ich dann zeitig aufstehen, um meinen Flieger zu erreichen. Wenigstens war der Sonnenaufgang schön.

Ich bin seit 11 Uhr wieder in Leipzig mit all meinem Gepäck außer dem Rad. Das wurde trotz aller meiner Anstrengungen in Burgas vergessen und soll morgen mit einer Condor Maschine nachkommen. Wehe Ihnen wenn nicht!
Endstand:

Update: Mein Rad ist auch fast unbeschadet wieder da.

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Sosopol

Nachdem ich gestern Nachmittag eingeschlagen bin und erst kurz vor Mitternacht wieder wach geworden bin, musste ich heute etwas unternehmen. Also habe ich einen kleinen Tagesausflug von 80km nach Sosopol ohne Gepäck unternommen. Die Stadt ist ähnlich wie Nessebar noch mit einer schönen Altstadt gesegnet, die laut Recherche ansehbar sein sollte. Bis auf den Gegenwind war das Wetter sehr freundlich. Es gab Wolken und nur 27°C.

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Burgas

Heute habe ich schön ausgeschlafen und war anschließend ein wenig in Burgas unterwegs, überwiegend im Schatten ?. Zuerst auf der Suche nach einem Werkzeughandel. Ich bräuchte noch etwas um meine Pedale für den Flugzeugtransport abschrauben zu können. Schon sehr interessant was alles mit ein paar Bruchstücken englisch zu erreichen ist.
Dann bin ich noch ein wenig durch die Fußgängerzone geradelt. Gar nicht so einfach so ganz ohne Gepäck. Das Rad fährt sich wie ein Spielzeug und alles geht so viel leichter. So, jetzt die heutigen Eindrücke dieser kleinen feinen Stadt.

Strand camping und Burgas

Gestern ging es nur leicht anstrengende 60km zu einem wilden Campingplatz direkt am Schwarzen Meer. Einziges Problem, dort gibt es kein Süßwasser. Also habe ich 10l im nahe gelegenen Byala geholt und über den kleinen Hügel gekarrt. Damit konnte ich dann auch 2x duschen.




Zu Beginn der Nacht gab es noch einen wunderschönen roten Mond.

Auch der Sternenhimmel war nicht zu verachten.

Heute ging es dann von meinem Standplatz aus eine ganz ordentliche Etappe von 85km mit 930hm nach Burgas. Dabei hab ich mich an den Armen verbrannt. Scheinbar kann zu viel Schweiß doch die Sonnencreme ausreichend anlösen.


Ich hatte such noch ein paar herrliche Ausblicke, aber meist keine Möglichkeit diese festzuhalten. Der Verkehr auf der Bundesstraße war schon sehr hoch.

Abschließend das Standbild mit Rad.

Da ging es mir noch gut und ich hatte erst das Rad 200m über den Strand gezerrt. Der folgende Aufstieg mit losem Untergrund und 10% Steigungen war dann nicht mehr ganz so lustig.
Morgen gibt es dann hoffentlich noch ein paar Bilder aus Burgas. Heute war ich einfach zu kaputt.

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Varna

Heute gab es einen Stadtspaziergang durch Varna inklusive der Besichtigung der orthodoxen Kathedrale, des lokalen archäologischen Museums und des Meer Gartens. Achso, ein paar Bilder der Stadt sind auch dabei.

Das Schwarze Meer und eine Idee

Heute ging es endlich entspannt zur salzhaltigen Luft. Die paar Hügel vor dem Ziel konnten mich nicht abschrecken und ich habe mir Zeit genommen. Kurz vor Mittag dann der erste Blick aufs Zielobjekt.

Anschließend ging es noch ein paar Meter bergab fast bis zum Strand. Leider konnte ich nicht dem Rad darauf für ein Bild. Eine Hollister bildete den einzigen Zugang. Also weiter am Ufer entlang. Ein Blick auf die Karte verriet einen Weg direkt am Ufer.

Ein paar Kilometer war dieser sehr gut befahrbar, doch dann wandelte er sich an ganz klein wenig.

Es wurde noch besser.

Letztendlich bin ich mit vollem Gepäck über einen etwa 30m hohen und vielleicht 100-200m langen Erdrutsch geklettert, so als kleine Crossfit Übung zwischendurch. Danach ging es etwas dreckiger durchs nächste Städtchen. Am Ende stand ein hässlicher Hotel Riese und der einzige Weg weiter führte direkt über den Strand. Also zur Belustigung aller VIP Gäste 200m quer über den weichen Sandstrand und eine Brücke auf die andere Seite des kleinen Zuflusses. Wenigstens musste ich so nicht die Schnellstraße mit dem Rad nennen.
Ein wenig erschöpft bin ich jetzt in Varna und habe einen schönen Blick vom Balkon bis zum Meer.

Mein Rad steht irgendwo sicher hinter der Bar, was auch immer das heißt. ?

Dobritsch

Beim Radfahren muss man manchmal etwas masochistic veranlagt sein und sich quälen können um sein Ziel zu erreichen. So ging es mir heute. Nach etwa 30km war die Luft raus und ich musste noch 70km weiter nach Dobrich (bzw. Dobritsch) kommen. Also hab ich mich heute die hügelige Landschaft hoch und runter gequält und dabei sicher doppelt so viele Pausen wie normal eingelegt. Die Etappe ging gefühlt nur bergauf und die Muskeln wollten einfach nicht so wie ich. Beim letzten Minianstieg in die Stadt hinein bin ich fast gestorben. Egal, ich würde es wieder machen. Die Landschaft in Bulgarien ist einfach viel schöner als die letzten Tage in Rumänien. Hier stehen wenigstens viele Bäume, die die schon erwähnten Hügel zieren.
Mein Fahrrad steht heute in der Hotelbar sicher und der freundliche Gastwirt hat mir sogar meine Taschen zum Zimmer gebracht. Alles ohne ein Wort englisch. Morgen geht es endlich ans Schwarze Meer. Die Stadt hier ist nicht erwähnenswert. Sieht ein wenig aus, wie ein dreckiges Grünau mit ihren vielen Betonbauten, die in schlichten Grau glänzen. Vielleicht mache ich morgen noch ein zwei Bilder.

Chico oder aus 2 mach 1

Heute stand der Versuch an, aus 2 kleinen Etappen eine zu machen und direkt von Bukarest zur Donau zu fahren. Nach den ersten 60km sah es so aus, als würde es ein verdammt anstrengender und heißer Tag werden, aber ich möchte Rumänien hinter mir lassen. Ich kann keine ewig weiten Felder und schnurrgerade Straßen mehr sehen. Daher habe ich mich weiter gequält. Das Thermometer im Radcomputer ächzte schon mal und meldete mit über 43°C in der Sonne neue Höchstwerte. Dann zog eine Stunde später ein Gewitter auf und ich fing bei 26°C an zu frieren.

Die letzten 50km des Tages musste ich dann etwas schneller zurück legen, da die Sonne nicht mehr heraus kam und selbst 31°C hier ziemlich kühl sind.
Hier noch zwei Eindrücke von Rumänien.

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Bukarest Tag 2

So, heute bin ich etwas durch den Leipziger Stadtteil von Bukarest gelaufen. Sehr interessante Mischung aus Bars, Geschäften und Baustilen. Hat mich leider gar nicht an meine Heimatstadt erinnert.
Danach ging ich auf die Suche nach einem Haarschnitt und in diesen riesigen Prozbau in der Mitte der Stadt. Innerhalb des Palastes des Volkes spürt man förmlich, wie die Rumänen dieses Gebäude hassen. Was dort nach weniger Zeit an Schäden zu verzeichnen ist, und wie Kabel verlegt werden, ist schon erstaunlich, dafür, dass ihr Parlament dort arbeitet.
Anschließend gab es noch eine kleine Stadtrundfahrt mit uber (falsches Ziel meinerseits) und ein Kinobesuch.